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Ecstasy

Ecstasy

Ecstasy – ein Name für viele Substanzen

Ecstasy ist eine chemisch hergestellte weiße, geruchlose Substanz (3,4-Methylendioxy-NMethylamphetamin, kurz MDMA). Ecstasy wird auch als Adam, XTC, E oder Emphaty bezeichnet. Nicht alle Tabletten, die unter dem Namen Ecstasy auf dem illegalen Drogenmarkt angeboten werden, enthalten ausschließlich den Stoff MDMA, sondern oft ähnliche Substanzen, am häufigsten den verwandten Stoff MDA. Gelegentlich enthalten Ecstasytabletten auch völlig andere Wirkstoffe. Eine äußere Unterscheidung der angebotenen Drogen ist nicht möglich. MDMA sowie die meisten anderen unter dem Namen Ecstasy angebotenen Substanzen sind illegale Drogen, deren Gebrauch und Handel in Deutschland verboten ist.
Die Droge der Technoszene
Mit dem Boom der Technopartys (Raves) stieg auch die Verbreitung der Partydroge Ecstasy.
Technopartys ziehen sich häufig von Freitagabend über das ganze Wochenende hin. Dabei geben sich die tanzenden Fans über einen langen Zeitraum ganz dem Rhythmus der Musik hin. Dies erfordert die volle körperliche Leistungsfähigkeit, die dann häufig durch den Konsum einer Droge erhöht werden soll. Zudem kann durch Ecstasy das rauschhafte

Erlebnis einer Nacht in der Disco intensiviert werden.Weil Ecstasy angeblich den Zugang zu Gefühlen erleichtert, wird es auch als „Herzöffner“ bezeichnet.

Pro Tablette wird derzeit etwa ein Marktpreis von fünf bis zehn Euro erzielt, wobei die Wirkdauer in der Regel bei vier bis sechs Stunden liegt. Die Produktionskosten liegen unterhalb eines Euros. In die meisten Tabletten werden „Markenzeichen“ eingepresst wie Vögel, Herzen, Delphine, Schmetterlinge oder (v. a. Auto-)Firmenembleme. Da sie leicht kopiert werden können, geben diese „Markenzeichen“ keinen verlässlichen Hinweis auf die Wirkung oder die Inhaltsstoffe. Seit Ende der 1990er Jahre ist immer wieder auch 'reines' (meist 70- bis 90%iges) MDMA in Pulverform sichergestellt worden.

Ecstasy kann neben MDMA auch aus Amphetamin, Methylamphetamin, 4-Methoxyamphetamin (PMA), meta-Chlorophenylpiperazin bzw. mCPP (ein Piperazinderivat) PMMA, 3,4-Methylendioxyamphetamin (MDA), 3,4-Methylendioxy-N-ethylamphetamin (MDEA), 2-Amino-1-(3,4-methylendioxyphenyl)butan(BDB), 2-Methylamino-1-(3,4-Methylendioxyphenyl)butan MBDB, 4-Brom-2,5-dimethoxyphenylethylamin (2C-B) auch bekannt als Nexus, Venus, Bromo und Erox sowie anderen Substanzen bestehen.

Die Wirkung
Die Wirkung von Ecstasy auf das Gehirn und Nervensystem beginnt nach etwa 40 Minuten. Es beeinflusst die körperlichen Funktionen und das Denken sowie die Wahrnehmung der Umgebung. Konsumenten beschreiben angenehme Verhaltens- und Gefühlsänderungen:
* Sinnesreize werden verstärkt und als besonders schön erlebt
* ein Gefühl der Liebe für andere Menschen breitet sich aus
* Ängste werden gemindert
* das Selbstbewusstsein wird gestärkt
* die Energie scheint unerschöpflich.
Befindet sich der Ecstasykonsument in einer negativen Grundstimmung, können auch
unangenehme Gefühlsänderungen auftreten:
* Ängste und Schwächen werden verstärkt
* Depressionen können ausgelöst werden
* Wahrnehmungen können zum Horrortrip werden.
Ecstasy beeinflusst auch die körperlichen Funktionen. Blutdruck und Pulsfrequenz steigen,
und die Körpertemperatur erhöht sich. Nach etwa sechs Stunden verringert sich die Wirkung
von Ecstasy, und die Konsumenten sind meist erschöpft, deprimiert und leiden unter
Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche.
Akute Gefahr – betrügerische Mischungen
Da Ecstasy eine illegale Droge ist, werden die Pillen in illegalen Laboratorien hergestellt und
auf dem Schwarzmarkt verkauft. Mehr noch als bei anderen Drogen besteht hier die Gefahr, dass dem Stoff weitere gefährliche Substanzen zugefügt worden sind. Es gibt keinerlei Möglichkeit, sich gegen verunreinigte, gestreckte oder mit weiteren Suchtstoffen versehene Pillen zu schützen. Oft können die Dealer selbst nicht genau sagen,was ihre Drogen enthalten. Auch die in manchen Diskotheken angebotenen Schnelltests sagen nichts über die Reinheit des Wirkstoffs aus. Das Risiko des Ecstasykonsums ist daher schwer einzuschätzen.
Kollaps im Tanzrausch
Die kraftgebende Wirkung von Ecstasy ist trügerisch. Der Konsument fühlt sich zwar fit und kann die ganze Nacht tanzen, doch der Körper wird extrem belastet. Laute Musik, flackerndes Licht, Hitze in der Umgebung und gleichzeitig erhöhte Körpertemperatur fordern Herz- und Kreislaufsystem bis an seine Grenzen. Die normalerweise von einem erschöpften Körper ausgehenden Warnsignale sind unter der Wirkung der Droge nicht mehr zu spüren. Der berauschte Tänzer gönnt sich unter Umständen weder Pausen noch trinkt er genügend, um den Wasserverlust des Körpers auszugleichen. Hitzschlag, Kreislaufversagen und Herzstillstand oder Schock können die Folgen sein. 
Langfristige Gesundheitsschäden
Da Ecstasy eine typische Droge der 90er Jahre ist, liegen noch keine sicheren Forschungsergebnisse zu den Folgen längeren oder häufigeren Ecstasykonsums vor. Vermutlich schädigt langfristiger Ecstasykonsum die Nervenzellen des Gehirns und beeinflusst die Informationsverarbeitung im Gehirn, was zu Gedächtnisstörungen und Stimmungsschwankungen führt. Eine weitere Gefahr von Ecstasy hängt eng mit dem Lebensstil der Technofans zusammen. Feiern und „gut drauf sein“ – besonders am Wochenende – wird zunehmend wichtiger. Der Alltag am Wochenbeginn wird mit Erschöpfung und Desinteresse begonnen. Aufgaben und Pflichten werden vernachlässigt. Und um den Alltag bewältigen zu können, greifen manche Raver dann auch zu anderen Drogen.
Vom Genuss zur Abhängigkeit
Eine körperliche Abhängigkeit entsteht beim Konsum von Ecstasy nicht, denn das Absetzen
der Droge verursacht keine körperlichen Entzugserscheinungen. Die Gefahr einer seelischen Abhängigkeit ist dagegen groß. Das schöne Erlebnis einer Party, der liebevolle Umgang miteinander im Ecstasyrausch drängen nach Wiederholung. Die Sucht nach Partys kann langfristig die erste Stelle im Leben einnehmen und zur Vernachlässigung von Ausbildung und Beruf führen.
Aktueller Konsum
Seit 1990 wird ein deutlicher Anstieg des Ecstasykonsums beobachtet, der sich nicht mehr nur auf die Technoszene beschränkt. Bei den Technopartys werden durchschnittlich 50 Prozent Ecstasykonsumenten vermutet.


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